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Koxarthrose – Hüftarthrose behandeln

Die Koxarthrose (Hüftgelenksverschleiß) ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen. Leistenschmerz, Anlaufschmerz und zunehmende Bewegungseinschränkung sind typische Zeichen. Konservative Behandlung kann Beschwerden in vielen Fällen deutlich bessern – ohne sofortige Operation.

Ursachen & Symptome der Koxarthrose

Typische Symptome

Der Leistenschmerz ist das Leitsymptom der Koxarthrose – er tritt häufig beim ersten Aufstehen nach dem Sitzen auf (Anlaufschmerz), bei längerem Gehen und beim Treppensteigen. Charakteristisch ist die eingeschränkte Innenrotation des Hüftgelenks. Schmerzen können in den Oberschenkel, das Gesäß oder bis ans Knie ausstrahlen. Im fortgeschrittenen Stadium kann ein Hinken und eine Beinverkürzung entstehen.

Ursachen & Risikofaktoren

Die Koxarthrose entsteht durch einen Ungleich von Belastung und Belastbarkeit des Knorpelgewebes. Risikofaktoren sind höheres Lebensalter, Übergewicht, frühere Hüftverletzungen oder -erkrankungen (z. B. Hüftdysplasie, Morbus Perthes, FAI), körperlich schwere Arbeit und genetische Veranlagung. In vielen Fällen ist die Ursache multifaktoriell.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchung (FABER-Test, Innenrotationseinschränkung, Beinlängenvergleich) und digitales Röntgen zur Beurteilung des Arthrosegrades (Tönnis-Klassifikation). Eine Ultraschalluntersuchung kann ergänzend einen Gelenkerguss oder Bursitis zeigen.

Behandlung der Koxarthrose

Ein abgestuftes Behandlungskonzept – von physikalischer Therapie über Injektionen bis zur operativen Option – kann Beschwerden in vielen Fällen gut beherrschen.

Typischer Behandlungsablauf bei Koxarthrose

1. Schmerzlinderung & Entstauung – Physikalische Therapie, ggf. kurzfristige entzündungshemmende Medikation nach ärztlicher Absprache. 2. Gelenkernährung & Schmierung – Hyaluronsäure-Injektion bei geeignetem Arthrosestadium. 3. Muskelkräftigung & Stabilisierung – Heimübungsprogramm und ggf. Physiotherapie. 4. Operative Planung – Wenn konservative Optionen ausgeschöpft, Planung Hüft-TEP in Kooperation mit spezialisierten Kliniken.

Eigenübungen bei Hüftarthrose

Regelmäßige Bewegung und gezielte Kräftigung der Hüftmuskulatur sind wichtige Säulen der Koxarthrose-Behandlung.

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Häufige Fragen zur Koxarthrose

Antworten für Patienten in Beckum und Umgebung

Wie erkenne ich eine Koxarthrose?
Typische Zeichen sind: Leistenschmerz, der bei Belastung und nach Ruhephasen (Anlaufschmerz) auftritt, eingeschränkte Innenrotation des Hüftgelenks, Schmerzen, die ins Gesäß oder bis ans Knie ausstrahlen können. Im Röntgenbild zeigen sich eine Gelenkspaltverschmälerung und knöcherne Anbauten (Osteophyten). Die Diagnose stellen wir durch eine klinische Untersuchung und Bildgebung.
Hilft Hyaluronsäure bei Hüftarthrose?
Hyaluronsäure-Injektionen ins Hüftgelenk können die Gelenkschmierung verbessern und Beschwerden in vielen Fällen für mehrere Monate lindern. Die Wirksamkeit ist individuell verschieden. In unserer Praxis führen wir die Injektion präzise durch. Für wen diese Behandlung sinnvoll ist, klären wir im persönlichen Gespräch.
Was bringt PEMF (HEIT) bei Koxarthrose?
Die Hochenergie-Induktionstherapie (HEIT / emFieldPro) kann Muskelentspannung und Durchblutungsförderung im Hüftbereich unterstützen und dabei helfen, Schmerzen zu lindern. Sie ist eine ergänzende physikalische Maßnahme, kein Ersatz für eine gelenkinterne Behandlung.
Kann ich mit Koxarthrose noch Sport treiben?
Ja – moderate Bewegung ist wichtig und schützend. Empfehlenswert: Schwimmen, Radfahren (aufrechte Haltung), Wassergymnastik. Zu vermeiden: hochintensive Stoßbelastungen (intensives Laufen auf hartem Untergrund, Sprungsport). Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein angepasstes Bewegungskonzept.
Wann ist ein Hüftgelenkersatz (Hüft-TEP) notwendig?
Wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind und dauerhaft alltagsrelevante Beschwerden bestehen, kann ein Gelenkersatz eine sinnvolle Option sein. Diese Entscheidung treffen wir gemeinsam mit Ihnen – ohne Zeitdruck. Wir kooperieren mit spezialisierten Kliniken und bereiten Sie optimal auf einen möglichen Eingriff vor.

Wir sind für Sie da – sprechen Sie uns an!

Ob Terminbuchung, Rückfragen zu Behandlungen oder eine erste Einschätzung – wir freuen uns auf Ihren Kontakt. Wählen Sie den Weg, der für Sie am besten passt.

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