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Stoßwellentherapie in Beckum

Nicht-invasive Behandlung bei Fersensporn, Tennisellenbogen, Kalkschulter und weiteren Sehnen- und Muskelbeschwerden – radiale und fokussierte Stoßwellentherapie mit Geräten von Storz Medical.

Was ist Stoßwellentherapie (ESWT)?

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem hochenergetische Druckwellen gezielt ins betroffene Gewebe geleitet werden, um Heilungsprozesse anzuregen und chronische Schmerzen im Bewegungsapparat lindern zu können.

Ursprünglich zur Zertrümmerung von Nierensteinen entwickelt, ist die Stoßwellentherapie seit Jahrzehnten in der Orthopädie etabliert. Besonders bei chronischen Sehnenbeschwerden, die auf andere Therapien nicht ansprechen, kann sie gute Ergebnisse erzielen.

In unserer Praxis in Beckum bieten wir Ihnen sowohl die radiale als auch die fokussierte Stoßwellentherapie an – mit Geräten von Storz Medical (radial: Masterpuls MP 100 ultra; fokussiert: Duolith SD 1 T-Top F-SW ultra).

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Radiale Stoßwellentherapie

Die radiale Stoßwelle breitet sich vom Applikator aus kegelförmig in das Gewebe aus. Sie erreicht oberflächennahe Strukturen und größere Areale.

Besonders geeignet bei:

  • Fersensporn
  • Muskelverspannungen
  • Triggerpunkten
  • Myofaszialen Beschwerden
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Fokussierte Stoßwellentherapie

Die fokussierte Stoßwelle bündelt die Energie punktgenau in einer definierten Tiefe. Sie erreicht auch tiefer liegende Strukturen präzise.

Besonders geeignet bei:

  • Kalkschulter (Kalkauflösung)
  • Tennisellenbogen
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Patellaspitzensyndrom
  • Knochenödem

Wenn es sinnvoll ist, kombinieren wir beide Verfahren.

Anwendungsgebiete der Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie hat sich bei zahlreichen orthopädischen Erkrankungen bewährt und bietet eine effektive Alternative zur Operation.

Fersensporn / Plantarfasziitis

Stechende Schmerzen unter der Ferse, vor allem bei den ersten Schritten am Morgen. Die Stoßwellentherapie kann bei chronischer Plantarfasziitis Schmerzen wirksam lindern.

Mehr zum Fersensporn →

Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis)

Chronische Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens durch Überlastung von Unterarm und Handgelenk. Beim chronischen Verlauf ist die fokussierte Stoßwellentherapie eine gut untersuchte Option.

Golferellenbogen (Epicondylitis medialis)

Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens durch wiederkehrende Überlastung der Sehnenansätze. Auch hier kann die fokussierte Stoßwelle hartnäckige Beschwerden lindern.

Kalkschulter (Tendinosis calcarea)

Kalkablagerungen in einer Schultersehne verursachen starke, bewegungsabhängige Schmerzen. Die fokussierte Stoßwelle kann die Kalkdepots auflösen – hier ist die Evidenz besonders gut.

Mehr zur Kalkschulter →

Achillessehnenbeschwerden

Chronische Schmerzen, Steifigkeit und manchmal eine Verdickung der Achillessehne. In Kombination mit exzentrischem Training kann die Stoßwelle die Heilung unterstützen.

Mehr zu Achillessehnenbeschwerden →

Weitere Indikationen

  • Patellaspitzensyndrom (Jumper's Knee)
  • Trochanter-Schmerzsyndrom (Hüfte außen)
  • Schienbeinkantensyndrom
  • Triggerpunkte / myofasziale Verspannungen (Nacken, Schulter, Rücken)
  • Knochenheilungsstörungen (Pseudarthrose)
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Was sagt die Wissenschaft?

Die Stoßwellentherapie ist bei vielen orthopädischen Beschwerdebildern wissenschaftlich gut untersucht. Besonders stark ist die Evidenz bei Kalkschulter, Fersensporn/Plantarfasziitis und chronischem Tennisellenbogen – Metaanalysen zeigen, dass sie Schmerzen lindern und die Funktion verbessern kann. Auch bei Achilles- und Patellasehnenbeschwerden sowie bei myofaszialen Verspannungen und Triggerpunkten ist die Wirksamkeit wissenschaftlich belegt – bei Triggerpunkten erreicht sie vergleichbare Ergebnisse wie etablierte Verfahren wie Dry Needling, jedoch nicht-invasiv. Lediglich bei unspezifischen Rückenschmerzen ist ein Nutzen bislang nicht ausreichend belegt; hier setzen wir gezielt andere Verfahren ein. Ob die Stoßwellentherapie für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam.

Ablauf einer Stoßwellenbehandlung

1

Voruntersuchung

Wir untersuchen Sie und stellen die Diagnose. Nur wenn die Stoßwellentherapie für Ihre Erkrankung geeignet ist, empfehlen wir die Behandlung.

2

Behandlung

Die Stoßwelle wird gezielt auf die schmerzende Stelle appliziert. Eine Sitzung dauert ca. 10-15 Minuten. Die Intensität wird individuell angepasst.

3

Behandlungs­serie

Meist sind 3 bis 6 Sitzungen erforderlich, seltener bis zu 10 – im Abstand von etwa 7 Tagen.

4

Nachkontrolle

Nach Abschluss der Serie kontrollieren wir den Behandlungserfolg.

Wichtige Informationen

  • Sitzungsdauer: 10-15 Minuten pro Behandlung
  • Anzahl der Sitzungen: meist 3–6, seltener bis zu 10 – im Abstand von ca. 7 Tagen
  • Wirkungseintritt: Oft bereits nach 2-3 Sitzungen spürbare Besserung
  • Nebenwirkungen: Sehr gering – eventuell leichte Rötung oder Schwellung für 1-2 Tage
Stoßwellenbehandlung am Patienten in der Orthopädischen Praxis Beckum Storz Medical Stoßwellengerät – Komplettansicht Handstück der radialen Stoßwellentherapie – Storz Medical

Stoßwellentherapie mit Storz Medical Geräten – radiale und fokussierte Anwendung in der OPB Beckum

Kosten & Kostenübernahme

Gesetzliche Krankenkassen

Bei Fersensporn (Plantarfasziitis) übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen:

  • Beschwerden bestehen seit mindestens 6 Monaten
  • Konservative Therapien wurden bereits erfolglos durchgeführt

In diesem Fall übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel bis zu 3 Sitzungen.

Bei anderen Indikationen ist die Stoßwellentherapie keine Kassenleistung und wird als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) privat abgerechnet.

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Private Krankenkassen

Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten für die Stoßwellentherapie in der Regel bei den meisten Indikationen.

Unser Tipp: Holen Sie sich vor Behandlungsbeginn eine schriftliche Kostenzusage von Ihrer Versicherung ein. Wir stellen Ihnen gerne ein ausführliches Attest mit Kostenplan zur Vorlage bei Ihrem Versicherungsträger aus.

Häufige Fragen zur Stoßwellentherapie

Die wichtigsten Antworten für Patienten in Beckum

Tut die Stoßwellentherapie weh?
Während der Behandlung kann ein kurzer, stechender Schmerz auftreten – besonders wenn wir den Schmerzpunkt treffen. Dies ist ein Zeichen, dass wir die richtige Stelle behandeln. Die Intensität passen wir individuell an, sodass die Behandlung gut tolerierbar ist. Nach der Behandlung können leichte Schmerzen für 1-2 Tage auftreten.
Ist die Stoßwellentherapie sinnvoll und wirksam?
Bei vielen Beschwerdebildern ja: Am besten belegt ist die Wirksamkeit bei Kalkschulter, Fersensporn und chronischem Tennisellenbogen – hier zeigen Metaanalysen, dass die Stoßwellentherapie Schmerzen lindern und die Funktion verbessern kann. Auch bei Achilles- und Patellasehnenbeschwerden sowie myofaszialen Verspannungen ist die Wirksamkeit wissenschaftlich belegt. Bei unspezifischen Rückenschmerzen ist der Nutzen dagegen nicht ausreichend belegt. Ob die Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir individuell.
Hilft die Stoßwellentherapie bei Tennisarm (Tennisellenbogen)?
Ja. Beim chronischen Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis) ist die Stoßwellentherapie eine gut untersuchte Option: Studien zeigen, dass sie langfristig – nach 3 bis 6 Monaten – Schmerzen lindern und die Funktion verbessern kann und dabei einer Kortisonspritze überlegen sein kann. In der Regel behandeln wir mit 3 bis 5 Sitzungen fokussierter Stoßwelle, ergänzt durch gezielte Übungen.
Wie viele Behandlungen sind nötig?
Meist sind 3 bis 6 Sitzungen ausreichend, seltener bis zu 10 – im Abstand von in der Regel etwa 7 Tagen. Wie viele Sitzungen in Ihrem Fall sinnvoll sind, hängt vom Beschwerdebild ab und wird individuell festgelegt.
Was kostet die Stoßwellentherapie?
Die Stoßwellentherapie ist eine Selbstzahlerleistung (IGeL) und wird von den gesetzlichen Krankenkassen in den meisten Fällen nicht übernommen. Die Kosten liegen je nach Aufwand bei ca. 80-120 € pro Sitzung. Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten in der Regel vollständig. Wir informieren Sie vor Behandlungsbeginn transparent über die Kosten.
Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Stoßwellentherapie?
Bei den meisten Indikationen ist die Stoßwellentherapie eine Selbstzahlerleistung. Ausnahme: bei plantarer Fasziitis (Fersensporn) sind gesetzliche Krankenkassen zur Erstattung verpflichtet, wenn die Beschwerden mindestens 6 Monate bestehen und konservative Therapie nicht erfolgreich war. Wir prüfen Ihren Einzelfall gemeinsam.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Stoßwellentherapie?
Die Stoßwellentherapie hat ein sehr geringes Nebenwirkungsprofil. Vorübergehende Reaktionen im Behandlungsgebiet sind möglich: leichte Rötung oder Schwellung für 1–2 Tage sowie ein kurzfristiger Druckschmerz nach der Sitzung. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bei korrekter Durchführung selten. Kontraindikationen wie Blutgerinnungsstörungen oder die Einnahme von Blutverdünnern prüfen wir vor jeder Behandlung.
Wann darf keine Stoßwellentherapie durchgeführt werden?
Kontraindikationen sind: Blutgerinnungsstörungen, Einnahme von Blutverdünnern, Schwangerschaft, Tumore im Behandlungsgebiet, akute Infektionen und Behandlung über großen Blutgefäßen oder Nerven. Wir prüfen vor jeder Behandlung, ob Kontraindikationen vorliegen.
Wie schnell wirkt die Stoßwellentherapie?
Die Wirkung setzt nicht sofort ein. Der Körper braucht Zeit, um die angeregten Heilungsprozesse umzusetzen. Erste Besserung ist oft nach 2-4 Wochen spürbar, die volle Wirkung zeigt sich meist nach 6-12 Wochen.
Kann ich nach der Behandlung Sport machen?
Am Tag der Behandlung sollten Sie den betroffenen Bereich schonen. Danach können Sie Ihre normalen Aktivitäten aufnehmen. Intensiven Sport sollten Sie während der Behandlungsserie reduzieren, um dem Gewebe Regenerationszeit zu geben.
Für welche Region bieten Sie die Stoßwellentherapie an?
Unsere Praxis liegt zentral in Beckum und ist gut erreichbar für Patientinnen und Patienten aus der Umgebung – u. a. aus Ahlen, Oelde, Ennigerloh, Wadersloh, Warendorf, Hamm, Soest, Lippstadt und Münster. Weil die Stoßwellentherapie meist mehrere Sitzungen umfasst, ist die kurze Anfahrt ein echter Vorteil. Termine können Sie online buchen oder telefonisch unter 02521-10011 vereinbaren.

Wir sind für Sie da – sprechen Sie uns an!

Ob Terminbuchung, Rückfragen zu Behandlungen oder eine erste Einschätzung – wir freuen uns auf Ihren Kontakt. Wählen Sie den Weg, der für Sie am besten passt.

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